Ausbildung
Mantrailing & Sucharbeiten 
 

 

 

 

Beim Mantrailing und bei verschiedenen Sucharbeiten steht die hervorragende Nasenleistung des Dackels im Mittelpunkt. Gesucht werden je nach Trainingsaufbau Personen, Gegenstände oder bestimmte Bereiche in der Fläche.

Beim klassischen Mantrailing folgt der Hund anhand eines Geruchsartikels der individuellen Geruchsspur einer bestimmten Person. Bei der Flächen- oder Personensuche arbeitet der Dackel selbstständiger in einem festgelegten Gebiet und sucht dort nach einer Person oder einem Gegenstand.

Trainiert wird bewusst in unterschiedlichen Umgebungen – zum Beispiel auf Wiesen, Waldwegen, in Ortschaften oder auf wechselnden Untergründen. So entstehen abwechslungsreiche Aufgaben mit immer neuen Geruchs- und Umwelteinflüssen.

Mitmachen können Dackel nahezu jeden Alters und Erfahrungsstands – vom jungen Einsteiger bis zum Senior. Die Übungen werden individuell an Alter, Kondition und Trainingsstand des jeweiligen Mensch-Hund-Teams angepasst.

Die Sucharbeit fördert Konzentration, Selbstvertrauen und die natürliche Begabung des Dackels. Gleichzeitig stärkt sie die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund: Der Hundeführer lernt, seinen Dackel besser zu lesen und ihm bei der Suche zu vertrauen.

Zwischen den einzelnen Durchgängen sind ausreichende Ruhepausen wichtig. Der Hund sollte sich möglichst ruhig erholen können – zum Beispiel am Auto oder bei seinem Besitzer.

Hinweis: Läufige Hündinnen können während der Läufigkeit leider nicht am Training teilnehmen.

Was wird benötigt?

  • Schleppleine: ca. 6 bis 8 Meter, möglichst ohne zusätzliche Ösen oder Ringe.
  • Brustgeschirr: idealerweise ein eigenes Geschirr nur für die Sucharbeit. Alternativ kann ein besonderes Halstuch oder eine leichte Weste als eindeutiges Arbeitssignal dienen.
  • Superleckerli / Jackpot-Belohnung: eine besonders hochwertige Belohnung, die der Dackel möglichst nur für die Sucharbeit bekommt.
  • Geruchsartikel: zum Beispiel getragene Socken oder andere Textilien der Suchperson. Diese sollten nur von der betreffenden Person berührt und einzeln in sauberen Beuteln verpackt werden.
  • Für zwei Durchgänge: idealerweise zwei getrennt verpackte Geruchsartikel je Gespann.
  • Wasser und Decke: für Versorgung und Ruhepausen.
  • Festes Schuhwerk: da je nach Training auch auf unbefestigten Wegen oder in schwierigem Gelände gearbeitet wird.
  • Optional: ein kleiner Klappstuhl für längere Wartezeiten.

Wichtig ist vor allem: Die Sucharbeit soll Freude machen, sinnvoll auslasten und Mensch und Dackel als Team enger zusammenbringen.

 

 

 

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